Unsere Werkzeuge
Wie wir Biodiversität sichtbar machen
Von der Wasserprobe bis zur Prognose – unser Werkzeugkasten reicht von molekularbiologischen Analysen bis zu künstlicher Intelligenz. Alles zusammen ergibt ein umfassendes Bild davon, wie es unseren Gewässern geht – und wie wir sie schützen können.

Umwelt-DNA (eDNA)
Wasserproben enthalten genetische Spuren von Organismen. So können wir auch Arten erfassen, die mit klassischen Methoden schwer nachweisbar sind.

Metagenomik
Wir analysieren die gesamte Erbinformation in einer Probe. Das zeigt uns, welche Mikroben im Gewässer leben – und wie sie sich verändern.

PCR-Analysen
Gezielte Gen-Tests zeigen uns mögliche Resistenzen gegen Antibiotika oder Verunreinigungsquellen. So erkennen wir Risiken frühzeitig.

Künstliche Intelligenz
KI hilft uns, riesige Datenmengen zu analysieren und Muster zu erkennen. Damit können wir Veränderungen besser verstehen und vorhersagen.

Intelligente Sensoren
Automatische Messsysteme liefern Daten zu Temperatur, Sauerstoff und in den in Algen enthaltenen Farbstoffen.

Historische Daten
Langjährige Messreihen von Wasserversorgern helfen uns, Veränderungen im Zeitverlauf zu erkennen. Sie ergänzen aktuelle Daten.

Mikroskopie und Kultur
Manche Organismen kultivieren wir im Labor, um sie genauer zu untersuchen. Auch klassische Methoden bleiben wichtig.

Citizen Science
Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich aktiv – etwa durch Proben, Fotos oder Beobachtungen. So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft.
